PODCAST

Systemische Gedanken

Harald Kriegbaum

Geschichten aus dem Leben. Eine systemische Betrachtung von Situationen, Problemen und Aufgaben, die das Leben uns stellt.

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Nein - oder vielleicht doch?
Nein - oder vielleicht doch?Die Seele beschützenWarum ist die Liebe so schwierig?Ich möchte Dich so gerne lieben - Über die schwierige Liebe zu den ElternDu kannst mich nur ganz habenWas ist ein Lächeln wert?Sieben Impulse für ein glückliches LebenWahre HilfeWas mache ich mit meiner HilflosigkeitDie Ohnmacht der MachtDas verborgene GlückWas mache ich mit meiner Ohnmacht?
Ohnmächtig zu sein, einer Sache wie ausgeliefert zu sein, scheinbar nichts dagegen tun zu können, fühlt sich furchtbar an. Es ist so, als würde man gegen eine Wand laufen, als wäre es unmöglich, weiterzukommen. Hilflos stehen wir in Situationen, in denen wir diese Ohnmacht spüren, dem gegenüber, dass diese Ohnmacht ausgelöst hat. Ohnmacht, also ohne Macht zu sein bringt uns in eine passive Rolle. Wir ertragen dann, was wir eigentlich nicht möchten. Wir können scheinbar nichts tun, sind der Situation ausgeliefert, haben keine Macht etwas zu ändern. In solchen Augenblicken erleben wir etwas, was wir in unserem Leben alle schon erlebt haben, nämlich das Gefühl klein zu sein, wie ein Kind zu sein. In Situationen, in denen wir als Erwachsener eine Ohnmacht spüren, erleben wir dann eine Regression. Wir erleben wieder dieses Gefühl, dass wir aus unserer Kindheit kennen. Wir sind dann schlimmstenfalls genauso hilflos, verzweifelt und ohnmächtig. Aber hilflos und ohnmächtig sind wir als Erwachsener nicht mehr. Niemals sollten wir uns mit etwas abzufinden, mit dem wir nicht einverstanden sind. Wenn wir ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass wir für das was wir sind, einstehen und auch bereit sind, dafür zu kämpfen, sind wir niemals ohnmächtig. Selbst wenn wir noch keine Veränderung erreichen können, weil die Umstände dies momentan noch verhindern, gibt uns allein, dass wir bei uns bleiben, dass wir unserem Innerem treu bleiben, egal was kommt, ein gutes Gefühl. So sind wir auch in der Lage, schwierige Zeiten zu überstehen. Wenn wir uns also ohnmächtig fühlen, dürfen wir uns fragen, ob wir unseren Weg verlassen haben, oder ob es wieder wichtig ist, bei uns anzukommen. Wenn wir wieder bei uns ankommen, hören wir auf ohnmächtig zu sein. Wir sollten uns also fragen: Wer sind wir? Was möchten wir? Und ist es wieder wichtig, bei uns anzukommen? Wenn wir bereit sind, diese Fragen zu beantworten, können wir die eigene Ohnmacht loslassen. Wenn wir das was wir sind, unser inneres Sein, zu einer Konstanten machen, wenn wir spüren, dass dies uns nichts und niemand wegnehmen kann, wenn wir dies nicht zulassen, dann sind wir niemals ohnmächtig. Jetzt ist dafür der beste Zeitpunkt es wieder zu spüren! Ein Podcast von Harald Kriegbaum Privat- und Business-Coaching / Team-Coaching / Mediation und Konfliktmanagement / Systemische Familien- und Organisationsaufstellungen / Seminare, Vorträge und Workshops und Ausbildungsangebote http:/www.haraldkriegbaum.com
10-05-2021
10 Min.
Die stärkste Kraft
Manche Menschen glauben, dass sie einen kraftvollen und starken Auftritt bräuchten, dass sie andere dominieren können, um wirkungsvoll ihre Ansichten und Ihre Absichten durch zu setzten. So rühmen sich bestimmte Politiker damit, dass das Land eine starke Führung bräuchte. Sätze wie „man muss die Zügel anziehen“ oder „die Maßnahmen müssen jetzt durchgesetzt werden“ deuten auf ein dominierendes, beherrschendes Verhalten hin. In solchen Momenten, ist scheinbar viel Stärke zu spüren, aber diese Stärke ist egoistisch und ohne Liebe. Sie richtet nicht einen achtsamen und respektvollen Blick auf ein Miteinander von Menschen sondern wirkt beherrschend und bestimmend. Eine wirkliche segensreiche und fruchtbare Verbindung zwischen Menschen kann nur in einem liebevollen Miteinander entstehen. Mahatma Gandhi sagte: „Du und ich – wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.“ Eine Energie, in der wir miteinander fühlen und in Achtsamkeit verbunden sind, hat das Potential sehr Großes zu schaffen. Dazu bedarf es einer Sensibilität für unser Gegenüber, für dessen Empfindungen, Ängste und Anliegen. Es geht dann es nicht darum, sich durch zusetzten, sondern darum, den anderen nicht zu verletzen. Nur wenn wir die Dinge aus der Perspektive der Liebe betrachten, können wir gute Lösungen finden. Wenn diese nicht zu spüren ist, kann wirklich Gutes nicht entstehen. Die Liebe gibt uns die Aufgabe, sie immer wieder aufs Neue zu suchen und zu finden. In unserem Inneren, in der Betrachtung des Anderen, in unseren Problemen und auch in allen Dingen die uns ärgern und die wir ablehnen. Ein Podcast von Harald Kriegbaum Privat- und Business-Coaching / Team-Coaching / Mediation und Konfliktmanagement / Systemische Familien- und Organisationsaufstellungen / Seminare, Vorträge und Workshops / Ausbildungsangebote http:/www.haraldkriegbaum.com
04-04-2021
9 Min.
Warum tanzen die Blumen?Wirkliche ZieleWer bin ich?Bitte halte michBrauchen wir Märchen?Das macht mich wütend – über den Umgang mit unserer WutIch bin nicht Deiner Meinung