Ehrlich jetzt?

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Hören wir Politikerinnen und Politikern eigentlich richtig zu? Yasmine M'Barek tut es. Jeden zweiten Dienstag spricht sie in "Ehrlich jetzt?" mit einem Spitzenpolitiker oder einer Spitzenpolitikerin über ihr Herzensthema und diskutiert Fragen, für die in Talkshows und Nachrichtensendungen kein Platz ist. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo read less
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Sind wir Eurozentristen, Herr Laschet?
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Sind wir Eurozentristen, Herr Laschet?
In der neuen Folge "Ehrlich Jetzt?" plädiert der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU), unter anderem mit Blick auf den Angriffskrieg in der Ukraine für mehr Realpolitik in der Debatte. Dabei gehe es auch darum, Meinungen auszuhalten, die man nicht teile. Im Podcast spricht Laschet davon, dass jeder, der über Diplomatie reden will, diskreditiert werde. "Alle fallen über den her. Wie naiv ist der denn? Der lässt die Ukraine im Stich. Das ist ein Putin-Troll. Selbst über Kollegen wie Rolf Mützenich, dessen Meinung ich nicht teile." Auf das Bündnis Sahra Wagenknecht angesprochen, erklärt Laschet: "Ich teile das nicht, was sie an Politik vertritt, aber sie ist eine legitime Gesprächspartnerin, die in manchen Themen auch mal einen Impuls setzt, mit dem man sich ernsthaft auseinandersetzen kann." Außerdem geht es im Podcast um die Frage, wie man Rechtsextremismus begegnen kann. Darüber hinaus spricht der CDU-Politiker und Ex-Kanzlerkandidat Armin Laschet über unser Verständnis von Europa.   Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Was heißt schon konservativ, Herr Amthor?
May 7 2024
Was heißt schon konservativ, Herr Amthor?
In der neuen Episode Ehrlich jetzt? diskutieren der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor und Yasmine M'Barek unter anderem über die Fragen, ob Religion und die damit verbundene Nächstenliebe noch ein Leitbild für die CDU ist. "Jesus hätte wahrscheinlich auch ein Interesse daran, dass die christlichen Werte Nächstenliebe und Schutzbedürftigkeit, dass die eine starke Rolle spielen", sagt Amthor. Aber derzeit sei Konservativismus marketingtechnisch ein Totalausfall, sei verstaubt und nicht zukunftsorientiert.  Auf die Frage, wieso die Union immer wieder mit Nischendebatten auffalle, hat Amthor eine einfache Antwort: "Ich habe immer den Eindruck, wenn Friedrich Merz und Robert Habeck denselben Satz sagen würden, da wird ganz unterschiedlich mit umgegangen. Bei dem einen gibt es dann den Sturm der Entrüstung und bei dem anderen die große Welle der Empathie."     Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt.   Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Michael Müller: "Sollen wir für alles die Hand heben, was mit Waffen zu tun hat?"
Apr 23 2024
Michael Müller: "Sollen wir für alles die Hand heben, was mit Waffen zu tun hat?"
Im Podcast plädiert Michael Müller (SPD), Berlins früherer Regierender Bürgermeister, für eine facettenreichere Außenpolitik, die sich nicht nur auf die Frage nach Waffenlieferungen fokussiert. Das sei nur ein Teil davon. "Es wird eben der Eindruck erweckt, das wäre jetzt die entscheidende Frage in dem Krieg und dieser Auseinandersetzung." Der SPD-Politiker staune auch, dass seine kritische Position oder die von Ralf Stegner, stellvertretender SPD-Vorsitzender und Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein, oder "einigen anderen in der SPD Fraktion" mit Pazifismus gleichgesetzt werde.  "Es ist eindeutig richtig, dass wir die Ukraine auch militärisch unterstützen", sagt der SPD-Politiker im Podcast. Aber ihm fehle, dass diplomatische Lösungen vorangetrieben werden. "Dass Abrüstungs- und Friedenskonferenzen organisiert werden, dass man versucht, Partner zu finden für mindestens einen Waffenstillstand."  Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt.   Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Lamya Kaddor: "Es reicht zu sagen, ich widerspreche extremistischen Positionen"
Apr 9 2024
Lamya Kaddor: "Es reicht zu sagen, ich widerspreche extremistischen Positionen"
In der neuen Episode Ehrlich jetzt? diskutieren die Grünenabgeordnete Lamya Kaddor und Yasmine M'Barek über die Gesellschaft und Extremismus von allen Seiten, der sich manchmal gegenseitig bedingt. Politische Ereignisse wie der Nahostkonflikt verschärfen Antisemitismus, Islamismus und Islamfeindlichkeit, sagt Kaddor im Podcast. Gleiches gelte auch für Links- sowie Rechtsextremismus. Dabei würden bestimmte Debatten wie die über den Islam mittlerweile differenzierter geführt werden: "Diese Hochphase, würde ich sagen, haben wir publizistisch überwunden. Es stehen jetzt nicht mehr andauernd in irgendwelchen Bestsellerbuchregalen reißerische Titel über muslimisches Leben".  Einerseits erlebt Kaddor einen Teil der Gesellschaft, "der offener wird, der insgesamt die Grauschattierungen innerhalb unserer Gesellschaft doch sieht und sehen will". Gleichzeitig aber gebe es einen großen Teil in der Gesellschaft, der "demokratiefeindlich eingestellt" sei. Dem müsse jeder Bürger begegnen. Jeder sollte um die Demokratie besorgt sein und "selbst etwas dafür tun, diese Demokratie zu verteidigen". Etwaigen antidemokratischen Positionen zu widersprechen, sei ein guter Anfang, sagt die Grünenpolitikerin.   Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Christian Dürr über Migration: "Dauernd über Grenzen zu reden, heißt ja nur, ich lehne mich zurück"
Mar 26 2024
Christian Dürr über Migration: "Dauernd über Grenzen zu reden, heißt ja nur, ich lehne mich zurück"
In der neuen Episode Ehrlich jetzt?  diskutieren der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr und Yasmine M'Barek über Migration. Dem Liberalen fehle die Trennung zwischen Arbeitsmigration und humanitären Verpflichtungen. Das führe auch in der Debatte zu Vermischung, sagt der FDP-Fraktionschef im Podcast: "Dauernd über Grenzen zu reden, heißt ja nur, ich lehne mich zurück und versuche etwas vermeintlich Falsches zu begrenzen, weil ich muss es richtig machen." Stattdessen solle Arbeitsmigration attraktiver werden und im Fokus stehen: "Sollten wir nicht von Anfang an das Signal ausstrahlen: Es ist leicht, nach Deutschland zu kommen, wenn man durchstarten will, ranklotzen will?" Außerdem müsse man politisch für Ordnung beim Thema sorgen: "In Deutschland ist alles durchreguliert und alles geordnet. Aber in der Migrationspolitik herrscht Unordnung." Aktuell prüft die Bundesregierung, ob Deutschland Asylverfahren in Drittstaaten auslagern kann. Dürr befürwortet das, jedoch sei dies nur eine "Unterkategorie". Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt.   Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Olaf Scholz: "Ich bin nicht Kanzler geworden, weil ich ein schönes Leben will"
Mar 19 2024
Olaf Scholz: "Ich bin nicht Kanzler geworden, weil ich ein schönes Leben will"
Zu Ehrlich jetzt?, dem Politikpodcast moderiert von Yasmine M'Barek, bringen Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker ein selbst gewähltes Thema mit. Gast dieser Folge: Bundeskanzler Olaf Scholz. Sein Thema: Respekt. Wofür er respektiert werden will, wie man der AfD begegnen muss, und warum er glaubt, dass der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt für Waffenlieferungen an die Ukraine plädiert hätte. Im Podcast erklärt der Kanzler außerdem, warum es ihn nicht wundert, dass wir uns aktuell von einem respektvollen Miteinander entfernt hätten. Es seien "unruhige, unsichere Zeiten", in denen es "etwas ruppiger zugeht". Im Umgang mit dem russischen Angriffskrieg setze er deshalb auf Besonnenheit und hofft, dafür respektiert zu werden: „Dass ich mich nicht drängen lasse von all den Lautsprechern und Generalfeldmarschällen, die durch die Talkshows geistern, sondern etwas tue, was notwendig ist, um die Ukraine zu unterstützen.“ In Bezug auf die Taurus-Debatte sagt Olaf Scholz, „wir unterstützen die Ukraine mehr als alle anderen europäischen Ländern mit 7 Milliarden Waffenhilfe dieses Jahr. Aber ein ganz konkretes Waffensystem halte ich nicht für geeignet, jetzt auch noch zusätzlich zu liefern.“ Diese Entscheidung des Kanzlers solle akzeptiert werden. Schließlich geht es auch um das Image der streitenden Ampel. Olaf Scholz sagt, dass der öffentliche, häufige Streit der Regierung, die vielen Punkte überschatten würden, auf die man sich einigen konnte. Und ergänzt, „man kann sich auch leise einigen“. Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt.   Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail: ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Tilman Kuban: "Ihr müsst nicht mehr mit den Russen"
Mar 12 2024
Tilman Kuban: "Ihr müsst nicht mehr mit den Russen"
Im Podcast "Ehrlich jetzt?" diskutieren der CDU-Bundestagsabgeordnete Tilman Kuban und Yasmine M'Barek über Naivität in der Politik. Mit Blick auf den Angriffskrieg auf die Ukraine seien die letzten 15 Jahre Politik vergossene Milch, sagt Kuban. Nun gehe es um eine Perspektive für Sicherheitspolitik und darum, "sich selbst bewusst zu werden, was das bedeutet, in Sicherheit zu leben". Die Zeitenwende seien mehr als 100 Milliarden für die Bundeswehr – und das sei "leider etwas, was in Deutschland noch keiner richtig verstanden hat". Es gehe jetzt darum, weiterzudenken und sich unabhängig zu machen, beispielsweise in der Energiepolitik.  Dazu brauche es auch bessere Handelsabkommen, beispielsweise mit Indien. Kuban verweist auf die Abhängigkeit vieler Staaten von Russland, sowohl in der Energiebranche als auch in der Waffenindustrie. Neue Partnerschaften seien wichtig. Es sei  "klug, diese Rüstungspolitik und unsere Verteidigungsindustrie als geopolitischen Hebel zu nutzen".  Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt.   Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Svenja Schulze: "Wir müssen uns mit der kolonialen Vergangenheit auseinandersetzen"
Feb 27 2024
Svenja Schulze: "Wir müssen uns mit der kolonialen Vergangenheit auseinandersetzen"
In der neuen Episode Ehrlich jetzt? diskutieren die Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze und Yasmine M'Barek über Entwicklungsarbeit und Schuldbegriffe.  Im Podcast erklärt die Ministerin, warum sie den Begriff Entwicklungshilfe nicht mehr verwendet. Hilfe würde suggerieren, dass "der Große den Kleinen mal etwas abgibt". Zusammenarbeit sei das Ziel. Für die Ministerin bedeutet Entwicklungspolitik auch, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen – auch der kolonialen Vergangenheit. Gerade auf dem afrikanischen Kontinent sieht Schulze die Dringlichkeit von Zusammenarbeit, um Stabilität für alle zu gewähren. Zur aktuellen humanitären Lage in Gaza sowie den zurzeit eingestellten Zahlungen an das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA sagt Schulze: "Wenn wir überall, wo es schwierig ist, keine Hilfe mehr leisten würden, würden wir gar keine Entwicklungszusammenarbeit mehr machen".    Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt.   Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Hubertus Heil: "Ich habe erlebt, dass CDU und CSU gar nichts mehr vorhatten"
Feb 13 2024
Hubertus Heil: "Ich habe erlebt, dass CDU und CSU gar nichts mehr vorhatten"
Im Podcast Ehrlich jetzt?  diskutieren der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Yasmine M'Barek über Verantwortung – in der Regierung, im Kampf gegen rechts und im Privaten.  Gegen Rechtspopulismus helfe es nicht nur, Probleme zu benennen, man müsse auch Zuversicht ausstrahlen, dass sie lösbar sind. "Wenn ich nicht die Zuversicht hätte, dass man Probleme lösen kann, dann wäre das ja vollkommene Resignation." In der großen Koalition seien aber viele Probleme liegen geblieben. Er habe erlebt,  "dass CDU, CSU damals am Ende gar nicht mehr was Böses vorhatten oder was Schlechtes. Sondern eigentlich gar nichts mehr. Und man nennt es Reformstau."  Politische Verantwortung sieht Heil auch bei seinem stark kritisierten Vorhaben, Arbeitsverweigerer zu sanktionieren. Dem fügt er hinzu: "Es gibt aber eine ganz kleine Gruppe von Leuten, die Totalverweigerer sind und da finde ich, ist es auch eine Frage der Solidarität mit den anderen im Bürgergeld, dass man die nicht in einen Topf wirft. Es ist eine ganz, ganz kleine Gruppe."  Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt.   Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Andreas Audretsch: "Die CDU muss sich über ihre Macht klar werden”
Jan 30 2024
Andreas Audretsch: "Die CDU muss sich über ihre Macht klar werden”
Im Podcast Ehrlich jetzt? diskutieren der stellvertretende Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Andreas Audretsch und Yasmine M'Barek über Allianzen in der Politik. Audretsch sagt: Alle Demokraten hätten die Aufgabe, Rechtsextremismus zu dekonstruieren und dann über die eigentlichen Themen pluralistische Debatten zu führen, beispielsweise mit dem Blick auf die Bauernproteste: "Da muss man sagen, hier sind die Telegram-Kanäle, wo man schon an der Übersetzung sieht, dass die aus dem Russischen mit Maschine übersetzt sind. Und gleichzeitig muss ein breiter Diskurs über die Frage der Zukunft der Landwirtschaft geführt werden". Nicht nur die Politik müsse geschlossen gegen Rechtsextreme auftreten. Wie gefährlich die Unterwanderung von Gewerkschaften und Verbänden sei, könne man beispielsweise in Frankreich beobachten. "Wenn da Allianzen entstehen zwischen Gewerkschaften und Rechtsextremen, zwischen Verbänden und Rechts, dann haben wir ein substanzielles Problem, weil dann eine ganze Gesellschaft irgendwann in eine Situation gerät, die Demokratie nicht mehr ausreichend zu verteidigen".  Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt.   Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Ist der Weihnachtsbaum wirklich Leitkultur, Silvia Breher?
Jan 3 2024
Ist der Weihnachtsbaum wirklich Leitkultur, Silvia Breher?
In der neuen Folge von "Ehrlich jetzt?" spricht Yasmine M'Barek mit der CDU-Abgeordneten und stellvertretenden Parteivorsitzenden Silvia Breher über den politischen Alltag und die Bilanz der Ampelregierung. Die Oppositionspolitikerin sagt, dass "die Menschen zu Hause ganz andere Fragen" hätten und nicht etwas Cannabislegalisierung interessiere, sondern ein zuverlässiger Kitaplatz, dies aber nicht auf der Agenda der Regierenden stehe. Über Nischendebatten ihrer eigenen Partei, wie zuletzt die Frage, ob der Weihnachtsbaum fester Teil deutscher Leitkultur sei, sagt Breher: "Ich weiß nicht, wie man auf diese Idee kommt, habe das auch nicht im Detail verfolgt." Generell fokussiere sie sich lieber auf ihren Wahlkreis, denn dort würden "politische Entscheidungen an der gefühlten Realität vieler Menschen" vorbeigehen. Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Kann es echte Demokratie im Kapitalismus geben, Ria Schröder?
Dec 19 2023
Kann es echte Demokratie im Kapitalismus geben, Ria Schröder?
FDP-Politikerin Ria Schröder ist Mitglied des Bundestages, bildungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der FDP und ehemalige Vorsitzende der Jungen Liberalen. Im Podcast "Ehrlich jetzt?" spricht die 31-Jährige mit Yasmine M'Barek über Unabhängigkeit in der Politik. In Demokratien müssten Kompromisse gefunden werden, dennoch sei es wichtig, für die eigene Unabhängigkeit und für die eigenen Überzeugungen einzustehen, findet Ria Schröder. Man könne sich zwar nicht von der öffentlichen Meinung lösen, gute Politiker mache aber aus, dass sie nicht danach schauen, was gerade populär sei. Im Podcast spricht die Abgeordnete über ihre Haltung zum Bafög und warum ihr jüngster Shitstorm sie nicht ganz unberührt gelassen hat. Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Omid Nouripour: "Später kann ich nicht in den Spiegel gucken und sagen: Es war richtig"
Nov 15 2023
Omid Nouripour: "Später kann ich nicht in den Spiegel gucken und sagen: Es war richtig"
In der neuen Folge Ehrlich jetzt? spricht Yasmine M'Barek mit dem Grünen Parteivorsitzenden Omid Nouripour über Fehlerkultur in der Politik. Dabei plädiert Nouripour für eine Stimmung, in der man aus Fehlern lernen kann und nicht sofort "in der Gosse landet". Im Podcast kritisiert er auch die eigene Partei und sagt, gerade die Debatte über das Heizungsgesetz hätte anders verlaufen können. Ein Fehler der Ampelregierung? "Das Falscheste war, wie wir miteinander umgegangen sind." Auch über das überraschende Aus der Schwarz-Grünen Koalition in Hessen spricht der Parteichef: "Ich packe das nicht. Wir haben ja einen Wahlkampf gehabt, aber nicht wirklich versehen mit einer Wechselstimmung. Das war alles eigentlich relativ stabil". Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Sanae Abdi: "Nehmt uns unsere jungen Leute nicht weg"
Sep 26 2023
Sanae Abdi: "Nehmt uns unsere jungen Leute nicht weg"
In der neuen Folge "Ehrlich jetzt?" spricht Yasmine M'Barek mit Sanae Abdi über Migration oder den Klimawandel als Aufgabe für Politik und Gesellschaft und diskutiert Perspektiven und realpolitische Lösungen für diese akuten Krisen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete plädiert dafür, dabei auch autokratische Staaten wie China im Blick zu haben – sie brauche man zum Beispiel im Kampf gegen den Klimawandel als Partner. Abdi betont dabei auch, dass zeitgleich Menschenrechtsverletzungen aufzuarbeiten seien. Im Podcast spricht die Politikerin außerdem darüber, dass es ein Schlüsselelement der Außenpolitik sei, den Globalen Süden mitzudenken. Dafür bewundere sie den Bundeskanzler. Olaf Scholz (SPD) schaffe es, "in großen internationalen Konferenzen die Perspektive des Globalen Südens an den Tisch zu holen". Tatsächlich stehe man nun mit diesen Ländern "auf dieser berüchtigten Augenhöhe". Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Julia Klöckner: "Meinen Ärger kriegt ihr nicht"
Aug 29 2023
Julia Klöckner: "Meinen Ärger kriegt ihr nicht"
In der neuen Folge Ehrlich jetzt? spricht Yasmine M'Barek mit Julia Klöckner über die Frage: "Wo bleiben die Argumente?" Die CDU-Politikerin beobachtet, dass sich das Miteinander in den letzten Jahren zum Negativen entwickelt. Sie hält es für falsch, vorschnell zu verurteilen und politische Blöcke zu bilden. Ähnlich sei das auch bei aktuellen Debatten – zum Beispiel den Vorwürfen gegenüber Rammstein. Klöckner sei aufgefordert worden, sich für die Absage von Rammstein-Konzerten einzusetzen. Sie lehnte ab, ihr Argument: Das sei Vorverurteilung. Stattdessen lud sie lieber Shelby Lynn, ein mutmaßliches Opfer, in den Bundestag ein, um sich auszutauschen. Klöckner sagt, sie störe es, dass ein Argument nicht zähle, wenn es nur der Falsche sagt. Sie sieht zum Beispiel gute Gründe gegen ein Verbot der AfD. Spricht sie diese aber aus, werde ihr vorgeworfen, Klöckner wolle mit der AfD zusammenarbeiten. Ihre Gegenrede: "Habe ich nicht gesagt. Habe ich auch nicht vor." Aber auch wenn sie im Bundestag eine "Blockbildung" sehe, wäre ein konstruktives Miteinander möglich, zuletzt bei der Zeitenwende des Kanzlers. Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek in Ehrlich jetzt? einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.