120 | Warum Authentizität für den inneren Frieden bezüglich deiner nahen Beziehungen so wichtig ist

Sinnig und Stimmig

12-04-2022 • 29 Min.


„In meinen Beziehungen zu Menschen habe ich herausgefunden, dass es auf lange Sicht nicht hilft, so zu tun, als wäre ich etwas, was ich nicht bin. “ (Carl Rogers) Wenn es um unsere Stärken, Fähigkeiten und Vorzüge geht, fällt es uns in der Regel nicht schwer, diese auch nach außen zu zeigen und zu leben. Das, was uns aber täglich immer wieder unwahrscheinlich viel Energie raubt ist das Unterdrücken all jener Teile unseres Selbst, die uns nicht so vollkommen erscheinen - oder die wir meinen in bestimmten Zusammenhängen, in denen es nicht angebracht zu sein scheint, immer wieder verstecken zu müssen. Schon im Berufsleben sorgt dies täglich für einen hohen Energieverlust - denn wie sollen wir in unserer vollen Präsenz agieren und ein gesundes Selbstvertrauen ausstrahlen, wenn immer wieder das Gefühl hochkommt, dass wir so, wie wir nun mal (im Moment) sind, nicht richtig sind? Und noch viel deutlicher ist der kräftezehrende Einfluss solcher Maskeraden auf die Qualität unserer Beziehungen - denn gerade die Verbindungen zu den Menschen, die uns am nächsten stehen, geben uns täglich Kraft, sorgen für ein wohliges Gefühl der Geborgenheit und lassen uns im Miteinander aufblühen. Doch es entsteht eine starke Disbalance in uns und in den Beziehungen mit unseren liebsten Menschen, wenn wir uns nicht erlauben, bestimmte bedeutende Anteile unseres Selbst ihnen gegenüber zu offenbaren. Wenn wir immer wieder hinter dem Berg halten mit dem, was wir denken, fühlen, am liebsten aussprechen wollen, laufen wir Gefahr, dass unser Gegenüber eine Beziehung mit dem Schatten unseres Selbst führt - und wir wundern uns, warum wir immer wieder Enttäuschungen erfahren und an Punkten in unseren Beziehungen landen, wo sich Themen auf einmal so verhärtet haben, dass es schier unmöglich erscheint, aus dem Strudel der Verirrungen und Verwirrungen wieder herauszufinden. STOP it! Trau dich immer mehr, du selbst zu sein! Mit all deinen Ecken und Kanten, mit all deinen Schwächen, Ängsten, Sorgen und Zweifeln. Das ist ok so! Zeig’ dich verletzlich, zeig dich, wie du wirklich bist - und gib dir dadurch die Chance, wirklich tiefe, nährende Verbindungen zu schaffen, in denen du dich gesehen und geliebt fühlen kannst - und zwar wirklich DU! Der Kern liegt nämlich letztendlich immer in der Selbstliebe, die du zunächst zulassen darfst, indem du dich in deiner vollen Einzigartigkeit mit allen Schattenseiten anerkennst - denn nur so können dein Partner oder andere dir wichtige Menschen sich wirklich auf dich beziehen statt auf eine Rolle, die du spielst. Und wenn es dann auf einmal nicht mehr zwischen euch passen sollte - ok - dann eben nicht! Dann hast du es jetzt schon erkannt und nicht womöglich erst viel später und damit Zeit gespart - und kannst neue, zu dir passende Menschen anziehen, weil sie dich nun endlich erkennen und finden können. Du hast also viel mehr zu gewinnen als zu verlieren :) Höre so gern in diese Folge hinein, wenn du dich zu diesem Thema von mir empowern lassen möchtest. Ich berichte dir darin offen und ehrlich darüber, was ich in mir langsam Schritt für Schritt immer mehr akzeptiere und auch in meinen Beziehungen zum Thema mache, um diese erfüllter gestalten und leben zu können. Und ich freue mich, wenn ich dich durch mein Beispiel inspirieren und vielleicht sogar ein wenig ermutigen kann, auch für dich immer mehr in Anspruch zu nehmen, wahrlich du selbst sein zu dürfen - und das jeden Tag ein Stückchen mehr:) Herzlichst, Deine Marlene Hier findest du den Link zu der in dieser Episode genannten älteren Podcastfolge von mir, in der es um ein ähnliches Thema geht - Ihr Titel lautet: „Schäm dich nicht, dich so zu zeigen, wie du (gerade) bist.“/ Folge 060: https://marlenetimm.com/folge-060-schaem-dich-nicht-dich-so-zu-zeigen-wie-du-gerade-bist/ Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnig