PODCAST

Acht Milliarden

DER SPIEGEL

Was auf der Welt passiert, hören Sie in den Nachrichten. Was dahinter steckt, erfahren Sie bei »Acht Milliarden«. Angesichts der Lage ergänzen wir unseren wöchentlichen Auslands-Podcast um weitere Episoden, um mit den SPIEGEL-Kolleginnen und -Kollegen über Putins Krieg in der Ukraine zu berichten.

Die aktuellen Entwicklungen Hintergründe finden Sie unter https://www.spiegel.de/thema/ukraine_konflikt/.

Wir freuen uns über Kritik, Anregungen, Vorschläge – schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an acht.milliarden@spiegel.de.


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Könnte Kirill den Krieg beenden?
Gestern
Könnte Kirill den Krieg beenden?
Der russisch-orthodoxe Patriarch Kirill I. ist die vielleicht schillerndste Figur der Gegenwartskirche. Er unterhält eine innige Verbindung zu Wladimir Putin – und hat in Moskau beträchtlichen Einfluss. Der ehemalige SPIEGEL-Korrespondent Christian Neef über die Rolle der Kirche auf den russischen Präsidenten und den Ukraine-Krieg in der aktuellen Podcast-Episode. Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine WhatsApp-Nachricht schicken: +49 – 151 – 728 29 182 See omnystudio.com/listener for privacy information.
Könnte Kirill den Krieg beenden?
Gestern
Könnte Kirill den Krieg beenden?
Der russisch-orthodoxe Patriarch Kirill I. ist die vielleicht schillerndste Figur der Gegenwartskirche. Er unterhält eine innige Verbindung zu Wladimir Putin – und hat in Moskau beträchtlichen Einfluss. Der ehemalige SPIEGEL-Korrespondent Christian Neef über die Rolle der Kirche auf den russischen Präsidenten und den Ukraine-Krieg in der aktuellen Podcast-Episode. Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine WhatsApp-Nachricht schicken: +49 – 151 – 728 29 182 See omnystudio.com/listener for privacy information.
Wie lange halten die Ukrainer durch?
17-06-2022
Wie lange halten die Ukrainer durch?
»Es ist ein furchtbarer Krieg«, so fasste Bundeskanzler Olaf Scholz die Situation in der Ukraine zusammen, als er diese Woche dem Land einen Blitzbesuch abstattete und Unterstützung versprach. Militärexperten sprechen derweil von der »gefährlichsten« und der »entscheidenden« Phase des Krieges. Wie die Chancen der Ukrainer an der Front aussehen, und wie abseits der Front der Krieg die Menschen zunehmend zermürbt, erläutert SPIEGEL-Korrespondent Christian Esch in der aktuellen Podcast-Episode. Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine WhatsApp-Nachricht schicken: +49 – 151 – 728 29 182 See omnystudio.com/listener for privacy information.
Mit den Taliban verhandeln, geht das?
10-06-2022
Mit den Taliban verhandeln, geht das?
Verfolgung, Hausdurchsuchungen, Wiedereinführung der Burka: In knapp zehn Monaten schafften es die Taliban zwanzig Jahre Fortschritt und Frauenrechte auszuradieren. Wie soll der Westen mit den Unterdrückern umgehen? See omnystudio.com/listener for privacy information.
Was wir nach 100 Tagen Krieg gelernt haben – über die Ukraine und über uns
03-06-2022
Was wir nach 100 Tagen Krieg gelernt haben – über die Ukraine und über uns
Wie hat der Krieg die Welt verändert? In dieser Folge geht es um die Fehler der russischen Armee, die Verteidigungskraft der Ukraine und das Mysterium Olaf Scholz. Aber auch um die Frage: Wie geht es nun weiter? In dieser Folge des Auslandspodcasts »Acht Milliarden« sprechen Host Olaf Heuser und Mathieu von Rohr über die ersten 100 Tage Krieg in der Ukraine: Welche Erkenntnisse haben Europa und die Welt gewonnen? Welche entscheidenden Ereignisse haben den Kriegsverlauf verändert? Und was bedeutet die russische Konzentration auf den Osten der Ukraine für den weiteren Kriegsverlauf? Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 :182 See omnystudio.com/listener for privacy information.
Wie sehr hilft Ungarn Putin?
01-06-2022
Wie sehr hilft Ungarn Putin?
Viktor Orbán nervt die EU, verärgert Polen und wirkt wie ein Spaltpilz auf europäische Solidaritätsbemühungen. Will er nur Ungarn beschützen oder zielt er auf eine günstige Position, falls Russland den Krieg gewinnt? Während Ungarns egoistischer Kurs die Solidarität der EU-Staaten stört, ist Viktor Orbáns wenig konfrontativer Kurs gegenüber Russland der Grund für ernsthafte Verstimmungen mit Polen. »Es war lange Zeit so, dass Polen und Ungarn sich gegenseitig versprochen haben, sich per Veto gegen Sanktionsbeschlüsse aus der EU zu beschützen. Das können sie wegen des Einheitsprinzips, weil man einstimmig abstimmen muss«, erläutert Jan Puhl. »Aber Orbán war nicht nur einer der letzten Gäste bei Putin, er bezieht weiter Öl und Gas aus Russland und verhindert, dass Waffen über ungarisches Territorium in die Ukraine transportiert werden. Die Polen hingegen können gar nicht genug Waffen liefern«. Wohin führt also Ungarns Kurs unter Orbán? Wie stark ist seine Position wirklich – in Ungarn, der EU und innerhalb der osteuropäischen Länder? Und welches Verhältnis zu Russland strebt er an? Darüber spricht SPIEGEL-Osteuropaexperte Jan Puhl in dieser Folge von »Acht Milliarden«. Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 :182 Artikel von Jan Puhl: Das Ende des Ostblocks Ungarn bin jetzt ich Späte Einsicht Orbáns Waffe gegen die EU So will Putin Europa spalten See omnystudio.com/listener for privacy information.
Was bewirken die Xinjiang Police Files in China?
27-05-2022
Was bewirken die Xinjiang Police Files in China?
Die geleakten Daten aus der Provinz Xinjiang zeigen weiten Teilen der westlichen Welt: Die Einparteiendiktatur unterdrückt die uigurische Minderheit systematisch. Und was kriegen die Menschen in China davon mit? In Journalismuskreisen nennt man so etwas einen echten Scoop, ein wirklich außergewöhnliches Rechercheergebnis, das weithin für Aufsehen sorgt. Mehr als 10 GB an chinesischen Regierungsdaten konnten der SPIEGEL und seine nationalen und internationalen Medienpartner auswerten und auf ihre Authentizität überprüfen. Darin enthalten: staatliche Unterlagen über die angeblichen Umerziehungs-Anstalten in der chinesischen Provinz Xinjiang, Transcripte von Reden und inoffiziellen Anweisungen und zu ersten Mal auch Tausende Fotos: Von Uigurinnen und Uiguren aus den chinesischen Lagern und Szenen, in denen mit Knüppeln und automatischen Gewehren bewaffnete Wachen die Inhaftierten bedrohen, kontrollieren, einschüchtern. Aber was bekommen die Menschen in China von den Veröffentlichungen mit? Wie können Sie die immer intensiver werdende Überwachung umgehen? Und was bedeuten die Verhältnisse in Xinjiang für die Zukunft Chinas? Darüber sprechen die SPIEGEL-Korrespondenten Christoph Giesen und Bernhard Zand in dieser Episode.  Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 182 Weiterführende links: Datenleak gibt einzigartigen Einblick in Chinas brutalen Unterdrückungsapparat So haben wir die Xinjiang Police Files überprüft Wie China einen Gulag für Muslime errichtete Chinas Staatsfeind   See omnystudio.com/listener for privacy information.
Erdoğans Erpressungsversuch
23-05-2022
Erdoğans Erpressungsversuch
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan stellt ein Veto seines Landes gegen den Nato-Beitritt von Finnland und Schweden in Aussicht, sollten seine Forderungen nicht erfüllt werden. Kann er damit durchkommen? »Einerseits hat das Nato-Mitglied Türkei auch Waffen an die Ukraine geliefert, also diese inzwischen ja berühmten Drohnen, die auf dem Schlachtfeld wirklich ein Unterschied machen«, sagt Maximilian Popp. »Andererseits hat Erdoğan seit einigen Jahren eine beträchtliche Nähe zu Wladimir Putin entwickelt und auch gescheut, sich in diesem Konflikt wirklich eindeutig und lautstark zu positionieren. Hin und wieder benimmt er sich fast wie ein Doppelagent. Und mit dieser Blockade des schwedischen und finnischen Nato-Beitritts macht er Putin, ob freiwillig oder unfreiwillig, gerade ein riesengroßes Geschenk.« Was also will Erdoğan mit seiner harten Diplomatie erreichen? Wohin führt sein Kurs, nachdem die Türkei sich erst den Sanktionen gegen Russland verweigerte und sich dann als Mittler für Friedensgespräche engagierte? Und wie reagieren Wählerinnen und Wähler auf die Agenda ihres Präsidenten? Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 182 Weiterführende links:  Erdoğan benimmt sich wie ein Doppelagent Was will Erdoğan? Als die Türken vor Stalin zitterten See omnystudio.com/listener for privacy information.
Großbritanniens systemrelevante Oligarchen
20-05-2022
Großbritanniens systemrelevante Oligarchen
Auch Großbritannien hat nach Russlands Angriff auf die Ukraine Sanktionen verhängt. Das betrifft auch die Oligarchen in London. Am System der reichen Russen als Wirtschaftsfaktor ändert das allerdings gar nichts.  »Das, was wir hier erleben, ist nur eine Drohkulisse gegen Putin und seine cronies«, sagt Jörg Schindler, »und nicht der Versuch, einen Sumpf auszutrocknen. Und das ist ganz entscheidend. Es geht eben nicht darum, dieses ganze unappetitlich zu beenden. Man will sich einfach nicht dieser Geldflüsse, dieser atemberaubenden Fantastilliarden, die dann nach London fliegen, berauben«. Warum der Begriff Oligarch hier irreführend ist und damit längst nicht nur Russen gemeint sind, wer das System pflegt und in Stand hält und warum Roman Abramowitsch eine besondere Figur dieses Systems ist, darüber spricht Jörg Schindler in dieser Episode von »Acht Milliarden«. Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 182 Weiterführende links:  »Ich finde es beschämend, Russe zu sein« Hier suchen Russlands Milliardäre nach Luxusvillen Wer traut diesem Mann? Ein Königreich für Milliardäre See omnystudio.com/listener for privacy information.
Kommt die Ukraine in die EU?
18-05-2022
Kommt die Ukraine in die EU?
Vier Tage nach Kriegsbeginn reichte die Ukraine ein offizielles EU-Beitrittsgesuch ein. Seitdem wird über eine Mitgliedschaft diskutiert. Unter welchen Voraussetzungen wäre ein EU-Beitritt der Ukraine möglich? Ist tatsächlich ein beschleunigtes Verfahren denkbar – was ist dann mit anderen Beitrittskandidaten, die schon seit Jahren auf Verhandlungen warten? Und muss die EU dazu zuerst reformiert werden? Darüber spricht Markus Becker mit Host Olaf Heuser in dieser Episode des Auslandspodcasts »Acht Milliarden«. Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 182 See omnystudio.com/listener for privacy information.
Finnland, Schweden und die Nato
16-05-2022
Finnland, Schweden und die Nato
Blockfreiheit im Friedensfall, Neutralität im Krieg – so lautet bisher das Credo Schwedens. Jetzt strebt das skandinavische Land eine Nato-Mitgliedschaft an, genau wie Nachbar Finnland.  Wie schnell hat Russlands Invasion der Ukraine die traditionellen Haltungen der skandinavischen Staaten geändert? Wie stark ist das Militär in beiden Staaten? Und warum reagiert gerade die Türkei über die Beitrittsgesuche verärgert? Das erzählt Jan Petter in dieser Episode des SPIEGEL-Auslandspodcasts »Acht Milliarden«. See omnystudio.com/listener for privacy information.
Wie sehr haben zehn Wochen Krieg Russland verändert?
13-05-2022
Wie sehr haben zehn Wochen Krieg Russland verändert?
Gesetze, Verhaftungen, Gefängnisstrafen: Es wird zunehmend schwieriger, Kritik in Russland zu äußern. Das gilt für Journalisten wie für die Bevölkerung. Eine Moskauer Bilanz nach zehn Wochen Krieg. Wladimir Putin hat nicht nur sein Volk unter Kontrolle, die russische Führung geht auch zunehmend hart gegen alle Äußerungen vor, die das Regime kritisieren. Und treibt unabhängige Journalisten aus dem Land und verängstigte Bürger aus dem öffentlichen Diskurs. »Das führt auch dazu, dass viele Russinnen und Russen Angst haben, mit Ausländern zu sprechen«, erzählt Christina Hebel, »Unsere Arbeit ist dadurch sehr viel schwerer geworden, weil ich vor allen Dingen aufpassen muss, dass ich meine Gesprächspartner nicht gefährde«. Wie die langjährige Korrespondentin die ersten 10 Wochen Krieg erlebt hat; welche Entwicklungen in der russischen Gesellschaft sie beobachtet und wie schwierig die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten in Moskau geworden ist – das erzählt sie in dieser Folge Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 182 SPIEGEL-Podcast Stimmenfang: Meinungsmache aus Moskau   See omnystudio.com/listener for privacy information.
Was ist denn jetzt mit dem Ölembargo?
11-05-2022
Was ist denn jetzt mit dem Ölembargo?
Noch zu Beginn der Woche schien ein europäisches Embargo russischer Öl-Lieferungen machbar. Jetzt droht ein ungarisches Veto. Wie wahrscheinlich ist eine Einigung noch? Könnte ein deutscher Alleingang helfen?  Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 182 See omnystudio.com/listener for privacy information.
Üben für den Frieden
09-05-2022
Üben für den Frieden
SPIEGEL-Reporterin Lina Verschwele hat den »Tag des Sieges«, den Russland grundsätzlich zu Ehren des Sieges über Deutschland im Jahr 1945 feiert, in Belgrad verbracht. In den Tagen zuvor hatte sie ein Orchester begleitet, in dem sich junge Musiker aus verschiedensten Gegenden des ehemaligen Jugoslawiens zusammengetan haben. Fast alle wurden nach dem Ende des letzten Krieges in Europa geboren. Was denken sie über den russischen Angriff auf die Ukraine und ihre eigene Vergangenheit? Artikel von Lina Verschwele Wie ein junges Orchester für den Frieden musiziert Wie Separatisten ukrainische Männer verschleppen und an die Front schicken »Viele erkennen jetzt, dass wir für eine freie Welt kämpfen müssen«   See omnystudio.com/listener for privacy information.
Russlands militärische Mängel und die Folgen
06-05-2022
Russlands militärische Mängel und die Folgen
Von Beginn an scheint die russische Invasion der Ukraine alles andere als nach Plan zu verlaufen. Täglich erscheinen neue Meldungen über den schlechten Zustand der Roten Armee und ihrer Führung.  Woran liegt es also, dass das so mächtig scheinende russische Heer so desaströs agiert? Und wer ist für die schlechte Moral der Truppe verantwortlich? Die mangelhafte Ausrüstung? Die unerwartete Gegenwehr? Oder die schlechte Taktik der Offiziere? Für die Ukraine bedeuten die russischen Verluste die ehrliche Hoffnung, tatsächlich ihr Land erfolgreich gegen die zuerst übermächtige Armee des aggressiven Nachbarn verteidigen zu können; vielleicht sogar die seit 2014 besetzten Gebiete im Donbass und auf der Krim zurückerobern zu können. Aber genau darin kann eine Gefahr für eine Eskalation liegen. Denn was soll Wladimir Putin seinem Volk am kommenden Montag, dem Tag des Sieges, seinem Volk präsentieren? Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 182 Artikel von Susanne Koelbl und Oliver Imhof:  Alle Ohren auf Russland Was steckt hinter den Angriffen auf Russland? Die entscheidende Schlacht SPIEGEL-Titelgeschichte Heft 19/2022: Putins Desaster – und was daraus folgt       See omnystudio.com/listener for privacy information.
Die veränderte Kriegs-Haltung der USA
04-05-2022
Die veränderte Kriegs-Haltung der USA
Direkte Kampfansagen an Russland gab es von US-Seite bisher nicht. Vielmehr betonte man stets, dass es nur um das Ende der russischen Invasion gehe. Zu groß war die Sorge, als direkter russischer Gegner zu gelten und so verbal einen Konflikt herzustellen, den es zu vermeiden gilt. Das könnte sich nun ändern, denn das Statement des Verteidigungsministers, Russland müsse erheblich geschwächt werden, kann als Eskalation im Verhältnis der beiden ehemaligen Supermächte verstanden werden. Und die bisher solide Unterstützung des Präsidenten im Senat, in dem selbst der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell Waffenlieferungen an die Ukraine befürwortet, zu verlieren. Für Joe Biden steht viel auf dem Spiel. Für das fragile Gefüge zwischen Verteidigern, ihren Verbündeten und den russischen Aggressoren noch mehr. Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 182 Artikel von Roland Nelles:  Amerikas beste Kriegshilfe Joe Bidens wichtigste Reise Podcast »Stimmenfang« über das deutsche Abtreibungsrecht:  Abtreibung – Schikane ohne Ende? Weiterführende links:  Donald Trump bei Piers Morgan über Putin und die Ukraine auf youtube   See omnystudio.com/listener for privacy information.
Das Asow-Regiment – Neonazis oder Elitekämpfer?
02-05-2022
Das Asow-Regiment – Neonazis oder Elitekämpfer?
Wolfsangel, SS-Sonnensymbol und ein eindeutig rechtsextremer Gründer – wer sich mit solchen Insignien schmückt, hat es schwer, nicht als Neonazi angesehen zu werden. Aber der Fall des ukrainischen Asow-Regiments ist komplizierter, insbesondere, wenn man die Entwicklung der Truppe seit ihrer Gründung betrachtet. Inzwischen werden die Männer und Frauen des Regiments in der Ukraine als Heldinnen und Helden angesehen. Und von der russischen Propaganda als Beweis für die haltlose Behauptung herangezogen, die Ukraine werde von Nazis regiert. Inzwischen hat sich das Regiment von seinem rechtsradikalen Gründer und seiner ideologischen »Asow-Bewegung« getrennt, daher bewerten viele Beobachter das Asow-Regiment nun anders und sprechen von einer Elite-Einheit, die sich von ihrer ideologischen Vergangenheit gelöst habe. »Es gibt zum Beispiel den Rechtsextremismus-Experten Anton Shekhovtsov«, erzählt Ann-Dorit Boy, »und der ist nicht der einzige, aber der vielleicht renommierteste und sichtbarste Vertreter der These, dass man jetzt streng trennen muss: zwischen dieser Asow-Bewegung von Andrij Bilezkyj. In jüngerer Vergangenheit hat sich auch das Regiment selbst, also dessen Pressestelle, die dann für die Kommandanten spricht, von Bilezkyj distanziert und gesagt: Wir wollen nicht, dass man uns als Einheit wahrnimmt.« Reicht das, um den validen Vorwurf eines rechtsradikal orientierten Regiments zu entkräften? Gibt es gute Gründe, warum sich das Asow-Regiment gewandelt haben sollte? Und wie erfolgreich sind rechte Politiker in der Ukraine? Darüber spricht Ann-Dorit Boy mit Olaf Heuser in dieser Folge.  Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 182 Artikel von Ann-Dorit Boy:  Die umstrittenen Helden von Mariupol »Wir vertrauen den Worten Putins nicht« Weiterführende links:  SPIEGEL-Geschichte-Artikel über Stepan Bandera Gastbeitrag über Stepan Bandera auf Spiegel.de   See omnystudio.com/listener for privacy information.
Russische Drohungen und die Angst vor einem Atomkrieg
29-04-2022
Russische Drohungen und die Angst vor einem Atomkrieg
Regelmäßig drohen Russlands Führer mit Atomschlägen. Tatsächlich verfügt Putins Reich über das größte Arsenal solcher Waffen. Aber wie groß ist die Gefahr einer nuklearen Eskalation wirklich? »Die gute Nachricht ist, dass die meisten Sicherheitsforscher davon ausgehen, dass das nicht so leicht möglich ist«, meint Jörg Römer aus dem SPIEGEL-Wissenschaftsressort, »Der Grund liegt einfach darin, dass Russland wie die USA auch mit Atomkoffern arbeitet. Auf Fernsehaufnahmen sieht man, wie Putin oder jemand in seiner Nähe diesen Koffer trägt. Und er ist wahrscheinlich nicht der einzige, der diesen Koffer besitzt.« Warum die russische Führung dennoch mit nuklearen Bomben droht, was sich hinter dem Ausdruck »Mini-Nukes« verbirgt und warum der Einsatz eigener Atomwaffen auch Russland selbst erheblich schaden könnte, das erklärt Jörg Römer in dieser Folge. Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 182 Artikel von Jörg Römer:  Kann Putin einfach auf den roten Knopf drücken? »Mr. President, wir haben nur noch eine Minute« Attacke aus der Tiefe – wie Russlands U-Boote in den Krieg eingreifen Podcast »Stimmenfang« über Deutschlands Rolle in der nuklearen Teilhabe der Nato Weiterführende links:  Film »The day after« (1983) auf youtube (englische Version) Film »Briefe eines Toten« (1986) auf vimeo Ausschnitte aus »Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben« auf youtube  See omnystudio.com/listener for privacy information.
Das politische Rätsel der »Zeitenwende«
27-04-2022
Das politische Rätsel der »Zeitenwende«
Die Zeitenwende-Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz wird in die Geschichte eingehen. Noch ist allerdings nicht klar, ob als Sternstunde deutscher Politik oder als ewiges Symbol deutscher Entscheidungsschwierigkeit.  Als Ralf Fücks, ehemaliges Vorstands-Mitglied der Grünen und Gründer des Berliner Thinktanks »Zentrum Liberale Moderne«, am 27. Februar 2022 diese Rede hörte, glaubte er an einen Befreiungsschlag, einen großen Schritt hin zu einer veränderten Haltung in der deutschen Außenpolitik. Inzwischen sind weitere vier Kriegswochen vergangen und Olaf Scholz »Zeitenwende« hat gute Chancen, das Wort des Jahres zu werden – oder das Unwort, denn die Kritik an der schleppenden Entscheidungsfindung der deutschen Bundesregierung und ihres Kanzlers wächst. Was ist also nötig, um die deutsche Außenpolitik auf die Zeiten einzustellen, die sich gewendet haben? Inwiefern kommt Deutschland eine besondere Verantwortung gegenüber der Ukraine zu? Und wie gefährlich kann es sein, Russland weiter als möglichen strategischen Partner zu betrachten? Darüber sprechen Host Olaf Heuser und Mathieu von Rohr, der Leiter des SPIEGEL-Auslandsressorts mit Ralf Fücks. Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 182 See omnystudio.com/listener for privacy information.
»Ich habe selten so viel Blut gesehen«
25-04-2022
»Ich habe selten so viel Blut gesehen«
Die russische Donbass-Offensive steht für eine neue Phase des Krieges. Die Strategie der Kremltruppen? Sie verbreiten Terror und Angst unter der Zivilbevölkerung. Am 8. April schlug eine Rakete auf dem Bahnhof von Kramatorsk ein, versehen mit einem Sprengkopf, der einer Streubombe ähnlich, Tausende Metallsplitter enthält. Noch am Vortag hatten sich die Journalisten gewundert, warum es einen russischen Angriff auf die Bahngleise gegeben hatte, der den Zugverkehr über den Bahnhof von Kramatorsk stoppte. Die Folge: An jenem 8. April warteten noch viel mehr Menschen auf eine Möglichkeit, die ukrainische Großstadt im Norden der Oblast Donezk zu verlassen. »Das war eine Zäsur«, sagt Christoph Reuter, »die Ukraine zu überfallen ist, ist Unrecht. Wahllos Städte zu beschießen, um Zivilisten zu treffen, ist ein Kriegsverbrechen. Aber es vorzubereiten, indem man erst die Gleise blockiert und dann schießt man eine Rakete mit einem solchen Splitter-Gefechtskopf ab (...). Was wir hier erleben, ist ein Vernichtungskrieg und nicht anders können wir das nennen. Es geht nicht um Gelände-Eroberung. Es geht nicht um Ausschaltung eines Armee-Stützpunkts, sondern es geht darum, so viele Zivilisten wie möglich zu ermorden«. Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 182 Weiterführende links zu Artikeln von Christoph Reuter:  Sie können den Krieg schon hören Der Krieg hört nicht auf, weil er »muss« Sie wollten fliehen – dann kam die Rakete   See omnystudio.com/listener for privacy information.
»Wenn Putin die Motivation hat, Europa zu zerbomben, dann wird er das tun«
22-04-2022
»Wenn Putin die Motivation hat, Europa zu zerbomben, dann wird er das tun«
Putin reagiert nicht, er agiert. Und daher sollten Deutschland und der Westen selbstbewusster handeln, um Russland zum Reagieren zu zwingen. Trotz und gerade wegen der Drohung mit Atomwaffen, sagt Marina Weisband. »Das Ziel Frieden ist nicht immer durch Frieden zu erreichen. Und das wird nicht verstanden, weil nicht zwischen Aggressor und Opfer unterschieden wird«, meint Marina Weisband, »in dem Moment, wo ich Machtstrukturen aber leugne und blind für sie bin, bin ich immer auf der Seite des Aggressors. Es gibt da keine Neutralität. Denn wenn ich neutral bin, dann unterstütze ich in diesem Moment den Aggressor.« Wie aber sollte man Putinsonst begegnen? Welche Nachteile drohen wirklich, wenn russische Brennstoffe mit Embargos belegt werden? Und wie sorgt man dafür, dass Industrie, Gesellschaft und die einzelnen Menschen selbst diese Entscheidung mittragen? Darüber spricht Host Olaf Heuser mit Marina Weisband in dieser Folge des Auslands-Podcast »Acht Milliarden«. Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine whatsapp-Nachricht schicken. Die Nummer lautet: +49 – 151 – 728 29 182 Weiterführende links:  SPIEGEL-Podcast »Stimmenfang«: Atomwaffen in Deutschland – weg damit?  Robert Habeck bei Markus Lanz am 31. März 2022 via youtube Annalena Baerbocks Rede vor der UN-Vollversammlung am 01. März 2022 via youtube     See omnystudio.com/listener for privacy information.