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Der Nachrichtenpodcast von ZEIT ONLINE. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags erscheinen außerdem längere Spezialfolgen, die ein Thema vertiefen.

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Update: China in der Null-Covid-Falle
Heute
Update: China in der Null-Covid-Falle
Es ist die größte Protestwelle in China seit 1989. Unter anderem in Peking, Shanghai, Wuhan und Nanjing gehen seit dem Wochenende Menschen auf die Straße, um gegen die strenge Corona-Politik des Landes zu demonstrieren. Die chinesischen Behörden haben nun vereinzelte Lockerungen angekündigt, halten aber weiterhin an ihrer “Zero-Covid-Politik” fest. Das sei ein “gigantischer Fehler”, meint Steffen Richter, Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE und China-Experte. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben weiterhin mit den psychischen Nachwirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Der Deutsche Ethikrat fordert deshalb in seiner Ad-hoc-Empfehlung “Pandemie und psychische Gesundheit” einen flächendeckenden Ausbau von Beratungs-, Therapie- und Hilfsangeboten. Bundesfamilienministerin Lisa Paus hat angekündigt, die geplante Regelung zum sogenannten “Vaterschaftsurlaub” erst 2024 umzusetzen. Was noch? Die Zahl der Wolfsrudel in Deutschland wächst weiter ( und Produktion: Moses Fendel ( Jannis Carmesin ( Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de Weitere Links zur Folge: China: Proteste gegen die Regierung ( in China: "Endlich sehen wir Licht" ( Die Notfälle sind jetzt Alltag ( Krankheiten: Ethikrat fordert mehr psychosoziale Angebote für junge Menschen ( Zweiwöchiger Vaterschaftsurlaub soll 2024 kommen ( Vielen Dank für diese Ausrede, Frau Familienministerin! (
Update: China in der Null-Covid-Falle
Heute
Update: China in der Null-Covid-Falle
Es ist die größte Protestwelle in China seit 1989. Unter anderem in Peking, Shanghai, Wuhan und Nanjing gehen seit dem Wochenende Menschen auf die Straße, um gegen die strenge Corona-Politik des Landes zu demonstrieren. Die chinesischen Behörden haben nun vereinzelte Lockerungen angekündigt, halten aber weiterhin an ihrer “Zero-Covid-Politik” fest. Das sei ein “gigantischer Fehler”, meint Steffen Richter, Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE und China-Experte. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben weiterhin mit den psychischen Nachwirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Der Deutsche Ethikrat fordert deshalb in seiner Ad-hoc-Empfehlung “Pandemie und psychische Gesundheit” einen flächendeckenden Ausbau von Beratungs-, Therapie- und Hilfsangeboten. Bundesfamilienministerin Lisa Paus hat angekündigt, die geplante Regelung zum sogenannten “Vaterschaftsurlaub” erst 2024 umzusetzen. Was noch? Die Zahl der Wolfsrudel in Deutschland wächst weiter ( und Produktion: Moses Fendel ( Jannis Carmesin ( Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de Weitere Links zur Folge: China: Proteste gegen die Regierung ( in China: "Endlich sehen wir Licht" ( Die Notfälle sind jetzt Alltag ( Krankheiten: Ethikrat fordert mehr psychosoziale Angebote für junge Menschen ( Zweiwöchiger Vaterschaftsurlaub soll 2024 kommen ( Vielen Dank für diese Ausrede, Frau Familienministerin! (
Spezial: Wie Katar Wohltätigkeit mit Islamismus verbindet
vor 2 Tagen
Spezial: Wie Katar Wohltätigkeit mit Islamismus verbindet
Seit vergangenem Wochenende rollt der Ball bei der Fußballweltmeisterschaft in Katar. Und diese WM war teuer: Schätzungen gehen davon aus, dass die Austragung der WM das Emirat etwa 220 Milliarden Dollar kostet. Geld, das der Wüstenstaat hat: Katar hat durch sein Öl und Gas Wohlstand erreicht. Aber wie setzt das Emirat den Reichtum abseits der WM ein? Seit Jahren ist Katar dem Vorwurf ausgesetzt, terroristische Gruppierungen und islamistische Bewegungen zu finanzieren. ZEIT-Redakteur Yassin Musharbash und die rbb-Journalistin Pune Djalilevand klären darüber auf, welche Vorwürfe Substanz haben und welche nicht. Während es keinerlei Belege dafür gibt, dass der katarische Staat die Terrormiliz "Islamischer Staat" unterstützt, ist das Wissen um die engen Beziehungen zwischen dem Emirat und der Muslimbruderschaft gesichert. Die Muslimbrüder gelten im Westen wegen ihrer islamistischen Ideologie als problematisch. Unserem Rechercheteam liegen geleakte Dokumente vor. Sie zeigen, dass islamistische Organisationen oder Gruppen, die der Muslimbruderschaft historisch nahestehen, oft Spenden aus Katar erhalten. Die Gelder kommen unter anderem von der Wohltätigkeitsorganisation Qatar Charity. Zum Teil handelt es sich um Hilfen für Krisengebiete oder Regionen, die von Naturkatastrophen betroffen waren. Zum Teil fließt das Geld aber auch an Moscheegemeinden und muslimische Verbände in Deutschland. Ein Team von Journalisten von rbb, BR und ZEIT hat monatelang in und zu Katar recherchiert. Welche Strategien verfolgt das Land, das die meisten als Gas- und Öllieferanten und als Gastgeber der Fußball-WM kennen? Der Podcast "Geld Macht Katar" gibt Antworten. Außerdem gibt es zum Thema eine Dokumentation in der ARD-Mediathek ( und ein Dossier in DIE ZEIT ( und Skript: Lena Petersen Team: Pune Djalilevand, Yassin Musharbash und Benedikt Nabben Dank an: Ole Pflüger und Marc Krüger und die Redaktionen von der ZEIT, "Report München" und "Kontraste"
Armenien: Ziemlich allein am Kaukasus
vor 2 Tagen
Armenien: Ziemlich allein am Kaukasus
Armenien und Aserbaidschan sind seit Jahren verfeindet. Russland gilt eigentlich als die Schutzmacht Armeniens, doch im Schatten des Kriegs gegen die Ukraine fühlt sich Armenien von Moskau im Stich gelassen. Wieso gilt das Verhältnis zwischen Russland und Armenien mittlerweile als angespannt? Und wie wird die Annäherung der Europäischen Union an Aserbaidschan in Armenien diskutiert? Diese Fragen klärt Jannis Carmesin mit Andrea Jeska, die gerade erst in Armenien recherchiert hat. Flüsse und Seen in Deutschland leiden darunter, dass sie begradigt, gestaut und mit zu vielen Schadstoffen belastet werden. Carolin Wahnbaeck war an der Unteren Havel in Brandenburg unterwegs, die gerade renaturiert wird. Die Autorin erklärt im Podcast, wie aus einer industriell genutzten Wasserstraße wieder ein Fluss wird und wie realistisch das EU-Ziel ist, alle Gewässer bis 2027 in einen guten Zustand zu überführen. Alles außer Putzen: Dieser Honiglebkuchen läutet den Advent ein. ( und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Marc Fehrmann und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Armenien: Schießen nach Stundenplan ( zwischen Armenien und Aserbaidschan: Droht ein neuer Krieg an Europas Peripherie? ( Kaum Fortschritte bei armenisch-aserbaidschanischem Treffen in Sotschi ( Einmal begradigt und zurück ( Die Schlammschlacht ( in der Klimakrise: In neuem Fahrwasser (
Update: Schottischer Scheidungsantrag abgelehnt
vor 5 Tagen
Update: Schottischer Scheidungsantrag abgelehnt
Das oberste britische Gericht hat entschieden, dass das schottische Parlament kein Unabhängigkeitsreferendum ansetzen darf. Wie wurde das Urteil heute begründet? Und rückt eine Unabhängigkeit Schottlands mit dem Gerichtsentscheid damit in unerreichbare Ferne? Darüber spricht Jannis Carmesin mit Bettina Schulz, die für ZEIT ONLINE aus Großbritannien berichtet. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat bei der Generaldebatte im Bundestag seine Regierungslinie verteidigt. Oppositionsführer Friedrich Merz (CDU) hingegen kritisierte die Verteidigungs- und Energiepolitik der Ampel-Regierung und warf Scholz “Wortbruch” vor. Welche weiteren Vorwürfe zwischen Regierung und Opposition ausgetauscht wurden, fasst Jannis Carmesin im Podcast zusammen. Das Bundesfinanzministerium plant einem Bericht der "Welt" zufolge eine Übergewinnsteuer in Höhe von 33 Prozent bei Mineralöl- und Gasunternehmen. Die zusätzlichen Einnahmen sollen zur Finanzierung der Strompreisbremse genutzt werden. Was noch? Die Weltraumagentur ESA hat ihre zukünftigen Astronautinnen und Astronauten vorgestellt. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Marc Fehrmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de Anm. d. Redaktion: In der Folge ist die Rede davon, dass die ESA 16 Bewerberinnen und Bewerber ausgewählt habe. Tatsächlich sind es nur 14 Personen (fünf Karriereastronauten, neun in Reserve). Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Weitere Links zur Folge: Generaldebatte: Olaf Scholz hält Deutschland für "krisenfest und winterfest" ( im Bundestag: Ein Hauch von Wunderland ( Schottisches Parlament darf kein Unabhängigkeitsreferendum ansetzen ( und die EU: Die öffentliche Meinung wird brexitkritischer ( und Erdgas: Bundesfinanzministerium plant offenbar 33 Prozent Übergewinnsteuer ( Die faulen Früchte der Krise (
Update: Eine neue Welle der Gewalt im Iran
vor 1 Woche
Update: Eine neue Welle der Gewalt im Iran
Am Samstag sollen Polizei- und Sicherheitskräfte mit Panzern in die kurdische Stadt Mahabad im Nordwesten des Iran einmarschiert sein und wahllos auf Demonstrierende geschossen haben. Warum ist die Lage nun gerade dort eskaliert? Und wie hat sich die Situation seit Samstag entwickelt? Antworten auf diese Fragen weiß Journalistin und Iran-Expertin Amina Aziz. Bundesinnenministerin Nancy Faeser ist für zwei Tage in die Türkei gereist, um dort ihren türkischen Kollegen Süleyman Soylu zu treffen. Bei den Gesprächen soll es vor allem um Migration und Terrorismusbekämpfung gehen. Nach dem Raketeneinschlag in Polen vergangene Woche hat Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht dem Land das Patriot-Raketenabwehrsystem angeboten. Mindestens fünf Menschen wurden durch Schüsse in einem LGBTQ-Nachtclub in Colorado Springs getötet, 25 weitere verletzt. Bislang hat der mutmaßliche Täter jegliche Aussage verweigert. Was noch? Wie 53 Hunde einen Flugzeugabsturz überlebten. ( und Produktion: Erica Zingher ( Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Iran: Augenzeugen melden Schüsse auf Demonstranten im Nordwesten Irans ( Proteste gegen das Regime ( Nancy Faeser ( Türkische Angriffe auf kurdische Stellungen gemeldet ( Raketeneinschlag an der polnisch-ukrainischen Grenze ( Mehrere Tote nach Schüssen in einem LGBTQ-Club in Colorado Springs ( Springs: Nach Angriff auf LGBTQ-Club verweigert Verdächtiger die Aussage (
Wie der Winter den Krieg beeinflusst
19-11-2022
Wie der Winter den Krieg beeinflusst
Während die Ukraine militärische Erfolge gefeiert hat, feuerte Russland unablässig Raketen auf ukrainische Großstädte ab. Das zeige, dass Russlands Kampfkraft in der Ukraine erschöpft ist, schreibt Hauke Friederichs. Aber beweisen die Raketenangriffe der letzten Tage auf ukrainische Städte nicht das Gegenteil? Und wie beeinflusst der Wintereinbruch in der Ukraine den Krieg in den nächsten Wochen? Roland Jodin fragt bei dem Militärexperten und Autor nach. Eigentlich wollte die Bundesregierung die Umsetzung der Gaspreisbremse am gestrigen Freitag beschließen. Nun sollen die dazugehörigen Gesetzentwürfe erst in den nächsten Tagen im Umlaufverfahren beschlossen werden. Christian Endt erklärt, welche Punkte der Preisbremse noch besonders strittig sind. Der Datenjournalist von ZEIT ONLINE erläutert auch, ob sich durch die Verschiebung die Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger verzögern könnten. Alles außer Putzen: "Das IRAN Update" – ein Podcast mit einem wöchentlichen Rückblick auf die Geschehnisse im Iran. ( und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Marc Fehrmann und Anne Schwedt Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krieg gegen die Ukraine: So kann Putin den Krieg nicht gewinnen ( von Cherson: "Ihr helft uns sehr" ( aus Cherson: "Ich rechne mit einer Niederlage Russlands im kommenden Jahr" ( Wohnungswirtschaft sieht Bund auf "irrem Sonderweg" ( 83,3 Milliarden Euro für Gas- und Strompreisbremse geplant ( Bund will Besitzer neuer Wärmepumpen finanziell entlasten (
Update: "Die Kiewer zeigen ein unglaubliches Durchhaltevermögen"
18-11-2022
Update: "Die Kiewer zeigen ein unglaubliches Durchhaltevermögen"
Seit gut einem Monat bombardiert Russland massiv die kritische Infrastruktur in der Ukraine. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Kiew – vor dem Krieg eine junge, lebendige und vielfältige Metropole. Wie geht es dieser Stadt jetzt, am Übergang vom Herbst zum Winter? Wie gehen die Menschen dort mit der ständigen physischen Bedrohung um? Und: Wie beeinflussen die Stromausfälle ihren Alltag? Darüber spricht Moses Fendel mit Simone Brunner, Osteuropaexpertin und Redakteurin im Österreich-Büro der ZEIT. In der letzten Ausgabe unseres COP-Tagebuchs erklärt Petra Pinzler, Korrespondentin in der Hauptstadtredaktion der ZEIT, warum man in Ägypten großen Ärger für einen kleinen, schwarzen Anstecker bekommen kann und warum das ein Problem für den Klimaschutz insgesamt ist. Die schwedische Staatsanwaltschaft hat Sprengstoffspuren an den beschädigten Pipelines Nord Stream 1 und 2 gefunden. Damit bestätigt sich der Verdacht, dass Sabotage der Grund für die Explosionen in der Ostsee Ende September war. Was noch? Ein ganz besonderer Zug startet in Richtung Cherson.( und Produktion: Moses Fendel ( Jannis Carmesin ( Mitarbeit: Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukraine-Karte aktuell: Erster Schneefall verstärkt Sorgen um kritische Infrastruktur ( Masala: Winter is coming – welche Optionen hat Wladimir Putin noch? ( UN-Klimakonferenz offiziell bis Samstag verlängert ( Was über die Gaslecks in der Ostsee bekannt ist (