Science S*heroes

Christiane Attig, Rebecca Moltmann

Im Wissenschaftspodcast "Science S*heroes" sprechen wir, Christiane Attig und Rebecca Moltmann, mit Frauen und nicht-binären Personen über ihre Forschungsthemen und ihren Weg in die Wissenschaft. Dabei springen wir quer durch die Disziplinen, thematisieren aber immer auch die spezifische Perspektive marginalisierter Gruppen im (und auf das) Wissenschaftssystem. Science S*heroes ist Teil von wissenschaftspodcasts.de. read less
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Episodes

Lebensverläufe, ihre Auswirkungen auf Gesundheit und der Umgang mit Daten
Mar 1 2023
Lebensverläufe, ihre Auswirkungen auf Gesundheit und der Umgang mit Daten
Lara Bister ist Sozialdemografin und promoviert an der Universität Groningen in den Niederlanden zum Thema "Wirtschaftskrisen und Familiengesundheit aus einer Lebensverlaufsperspektive". Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem wirtschaftlicher Stress, (Familien-)Gesundheit, Elternzeitpolitik und die Soziologie des Lebensverlaufs.LinklisteLara auf TwitterZuletzt im Kino gesehen: The Banshees of Inisherin (2022)Podcasts: "Gyncast" Tagesspiegel, ZEIT Verbrechen, Ostkinder 80/82, Cui BonoMAITHINK XLiteraturzur Lebensverlaufsperspektive in der Gesundheitsforschung: Kuh, D., Ben-Shlomo, Y., Lynch, J., Hallqvist, J., & Power, C. (2003). Life course epidemiology. Journal of Epidemiology and Community Health, 57(10), 778–783. https://doi.org/10.1136/jech.57.10.778.Studie zur Fertilität in Nach-Wende Ostdeutschland: Sobotka, T. (2004). Is Lowest-Low Fertility in Europe Explained by the Postponement of Childbearing? Population and Development Review, 30(2), 195–220. https://doi.org/10.1111/j.1728-4457.2004.010_1.x.anhaltende Arbeitslosigkeit und Unsicherheitsindex: Busetta, A., Mendola, D., & Vignoli, D. (2019). Persistent joblessness and fertility intentions. Demographic Research, 40, 185–218. https://doi.org/10.4054/DemRes.2019.40.8.soziologische Badewanne: Weber, Max (1988): Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre. 7. Aufl. Tübingen: Mohr (Siebeck), oder erklärt in: Greve, J., Schnabel, A., & Schützeichel, R. (2009). Das Makro-Mikro-Makro-Modell der soziologischen Erklärung - zur Einleitung. In J. Greve, A. Schnabel, & R. Schützeichel (Eds.), Das Mikro-Makro-Modell der soziologischen Erklärung (pp. 7–17). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-91774-0_1.
Medial vermittelte Klischeebilder des 'Jüdischseins' – Antisemitismus und Homophobie
Sep 28 2022
Medial vermittelte Klischeebilder des 'Jüdischseins' – Antisemitismus und Homophobie
Véronique Sina ist Medienwissenschaftlerin und wurde 2016 mit einer Arbeit zu „Comic – Film – Gender. Zur (Re-)Medialisierung von Geschlecht im Comicfilm" promoviert. Zuletzt hat sie im Sommersemester 2022 die Professur für „Medienöffentlichkeit und Medienakteure unter besonderer Berücksichtigung von Gender“ an der Ruhr-Universität Bochum vertreten und leitet ab Oktober das DFG-Projekt „Queering Jewishness – Jewish Queerness. Diskursive Inszenierungen von Geschlecht und ‚jüdischer Differenz‘ in (audio-)visuellen Medien“. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a.: Gender und Medien, Kultur- und Medientheorie, Jewish Visual Culture Studies, Gender und Queer Theory, Intersektionalitätsforschung, Comic-, Film- und Intermedialitätsforschung.LinklisteVéroniques WebseiteVéronique bei TwitterAline Kominsky-CrumbDer COMICtalk mit Hella von SinnenArt Spiegelman: Maus. A Survivor's TaleEnki Bilal: Immortel (ad vitam)Enki Bilal: Nikopol-TrilogieFrank Miller: Sin City (Comic)Robert Rodriguez, Frank Miller: Sin City (Film)Mark Millar: Kick-Ass (Comic)Matthew Vaughn: Kick-Ass (Film)TippsWill Graham & Abbi Jacobson: A League of Their OwnEuros Lyn: HeartstopperHanno Hackfort, Richard Kropf, Bob Konrad und Elena Senft: KleoEmma Seligman: Shiva BabyWir danken Almut Schwacke für unser Intro und Julius Herold für seine Unterstützung beim Cover.Science S*heroes kontaktieren? Geht am besten über Twitter unter @ScienceSheroes oder per Mail an sciencesheroes@gmail.com.
Wer kommuniziert eigentlich Wissenschaft und warum? Über Geschlechterverhältnisse, Anreizstrukturen und Verletzlichkeit
May 25 2022
Wer kommuniziert eigentlich Wissenschaft und warum? Über Geschlechterverhältnisse, Anreizstrukturen und Verletzlichkeit
In dieser Sonderfolge berichten wir über die WissKon 2022, eine Konferenz für kommunizierende Forschende, bei der wir uns das erste Mal außerhalb des Internets getroffen haben. Wir sprechen über unsere Erlebnisse und Eindrücke, die uns in Erinnerung geblieben sind: Sollten wir offener über Finanzierung von WissKomm-Projekten sprechen? Wie ist das Geschlechterverhältnis in der Gruppe der kommunizierenden Wissenschaftler*innen? Und warum sind die Ungleichgewichte so, wie sie sind?Linkliste (in chronologischer Reihenfolge)Das NaWikRückblick auf die WissKon 2022Instagram-Kanal "Klios Spiegel"#Historytelling: Kuration von GeschichtspodcastsPodcast "Lebe lieber literarisch"Podcast "Mittelweg 36"Podcast "Huberman Lab"WissKomm-Projekt "Herzählungen"Bruce Lewenstein (2019): The need for feminist approaches to science communicationFabienne Crettaz von Roten (2011): Gender Differences in Scientists’ Public Outreach and Engagement ActivitiesInoka Amarasekara & Will J. Grant (2018): Exploring the YouTube science communication gender gap: A sentiment analysisTammy Lee (2020): Gender Imbalance in SciCommSabrina Schröder, Redakteurin bei Wissenschaftskommunikation.deKeynote von Mirjam JennyInstagram-Kanal "Labcoat Lena" von Lena SchwenkerPodcast "Bugtales"Luisa BrokmeierYoutube-Kanal "MaiLab"Magazin "KlarText"Wir danken Almut Schwacke für unser Intro und Julius Herold für seine Unterstützung beim Cover.Science S*heroes kontaktieren? Geht am besten über Twitter unter @ScienceSheroes oder per Mail an sciencesheroes@gmail.com.
Geisterteilchen und Galaxienhaufen: Über Astro- und Teilchenphysik und die Notwendigkeit der Promotion
Mar 30 2022
Geisterteilchen und Galaxienhaufen: Über Astro- und Teilchenphysik und die Notwendigkeit der Promotion
Michaela Voth hat Physik studiert und bis 2014 an der Sternwarte in Hamburg gearbeitet, bevor sie ihre Promotion schließlich abgebrochen und in die freie Wirtschaft gewechselt hat. Ihre Schwerpunkte waren: (Theoretische) Astrophysik, Plasmaphysik und Kern- und Teilchenphysik.2017 hat sie den Podcast "Nachgefragt" ins Leben gerufen, um faktenbasiertes Wissen und Skeptizismus zu vermitteln.LinklisteÜber Michaela auf den Seiten des "Nachgefragt"-PodcastsDer Podcast "Nachgefragt"Michaela bei TwitterZuletzt gehörte und für gut befundene Podcastfolge: CRE223: Die Sendung mit der Maus (mit Armin Maiwald und Tim Pritlove)Zum Thema Promotionsabbruch:https://www.wissenschaftsmanagement-online.de/sites/www.wissenschaftsmanagement-online.de/files/migrated_wimoarticle/fh-201215_promotionenimfokus.pdfhttps://www.nacaps.de/downloads/index_htmlZum Thema Neutrinos:https://nachgefragt-podcast.de/2021/04/21/ngf041-wissen-neutrinos/https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2018/06/08/sternengeschichten-folge-289-neutrinos/Zum Thema Dunkle Energie:https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2013/05/24/sternengeschichten-folge-26-was-ist-dunkle-energie/https://www.nussschale-podcast.de/das-universum/https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2014/02/07/sternengeschichten-folge-63-lokale-blase-superhaufen-und-filamente-die-struktur-des-universums/LiteraturempfehlungKatharina Nocun und Pia Lamberty (2020): Fake Facts. Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen. Berlin: Quadriga Verlag (Bastei Lübbe).Katharina Nocun und Pia Lamberty (2021): True Facts. Was gegen Verschwörungerzählungen wirklich hilft. Berlin: Quadriga Verlag (Bastei Lübbe).Wir danken Almut Schwacke für unser Intro und Julius Herold für seine Unterstützung beim Cover.Science S*heroes kontaktieren? Geht am besten über Twitter unter @ScienceSheroes oder per Mail an sciencesheroes@gmail.com.
Heteronormativität, queere Gesundheit und die (Un-)Trennbarkeit von Aktivismus und Wissenschaft
Feb 23 2022
Heteronormativität, queere Gesundheit und die (Un-)Trennbarkeit von Aktivismus und Wissenschaft
Annika Spahn ist (Medizin-)Soziologin und Geschlechterforscherin und  promoviert in der Graduate School of Social Sciences und im Graduiertenkolleg Gender Studies im Rahmen einer Cotutelle de thèse an den Universitäten Freiburg und Basel. Sie ist seit vielen Jahren queer_feministische Aktivistin und unter anderem Geschäftsführerin des Queerlexikons.LinklisteAnnikas Homepage auf der Webseite der Universität BaselAnnika bei TwitterDas Queerlexikon (Online-Anlaufstelle für sexuelle, romantische und geschlechtliche Vielfalt)LiteraturhinweisePohlkamp, Ines (2014): Gender Bashing. Diskriminierung und Gewalt an den Grenzen der Zweigeschlechtlichkeit. Münster: Unrast. Boston Women's Health Book Collective (2011): Our bodies, ourselves. Completely revised and updated. New York, London, Toronto, Sydney, New Delhi: Simon & Schuster.Fütty, Tamás Jules Joshua (2019): Gender und Biopolitik. Normative und intersektionale Gewalt gegen Trans*Menschen. Bielefeld: Transcript.Butler, Judith (2016): Das Unbehagen der Geschlechter. 18. Auflage. Frankfurt/Main: Suhrkamp.Campo-Engelstein, Lisa / Johnson, Nadia I. (2012): Revisiting „The Fertilization Fairytale:” An analysis of gendered language used to describe fertilization in science textbooks from middle school to medical school. In: Cultural Studies of Science Education 9, S. 201-220. Carotte, Elise R. et al (2016): ‘I am yet to encounter any survey that actually reflects my life”: a qualitative study of inclusivity in sexual health research. In: Medical Research Methodology 16 (1).Cottingham, Marci D. / Fisher, Jill A. (2015): Consenting to Heteronormativity: Assumptions in Biomedical Research. In: Rivista internazionale di studi di genere, 4(7). Murphy, Marie (2016): Hiding in Plain Sight: The production of Heteronormativity in Medical Education. In: Journal of Contemporary Ethnography 45(3), S. 256-289. Young, Iris Marion (1990): Justice and the Politics of Difference. Princeton: Princeton University Press. Fricker, Miranda (2010): Epistemic injustice. Power and the ethics of knowing. Reprinted. Oxford: Oxford Univ. Press.Stryker, Susan (1994): My Words to Victor Frankenstein Above the Village of Chamounix: Performing Transgender Rage. GLQ (1994) 1 (3): S. 237-254.Barad, Karen (2015): TransMaterialities: Trans*/Matter/Realities and Queer Political Imaginings. GLQ (2015) 21 (2-3): S. 387-422.Forschungsprojekt InTraHealth: Verbesserung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung für inter- und transgeschlechtliche Menschen durch Abbau von Diskriminierung als versorgerseitiger ZugangsbarriereWir danken Almut Schwacke für unser Intro und Julius Herold für seine Unterstützung beim Cover.Science S*heroes kontaktieren? Geht am besten über Twitter unter @ScienceSheroes oder per Mail an sciencesheroes@gmail.com.
Jump 'n' Run zum passenden Sound: Game Studies und Videospielmusik
Dec 29 2021
Jump 'n' Run zum passenden Sound: Game Studies und Videospielmusik
Melanie Fritsch ist Juniorprofessorin für Medienkulturwissenschaft mit Schwerpunkt Game Studies und angrenzende Gebiete an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Wir sprechen mit ihr über Videospiele, den Forschungsbereich der Game Studies, Videospielmusik und die Position und Rolle von Frauen in diesen Bereichen.LinklisteMelanies Webseite auf den Seiten der Heinrich-Heine-UniversitätMelanie auf TwitterZuletzt gespieltPaper MarioHadesLiteratur-, Spiel- und weitere TippsGamespop (Podcast über Videospielmusik)She plays Games (Podcast über Frauen in der Videospielbranche)Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und digitale SpieleLimbo (Computerspiel)Yōko Shimomura (Komponistin Street Fighter II)Ludomusicology.orgSociety for the Study of Sound and Music in Games (SSSMG)Journal of Sound and Music in GamesGAIN-Magazin - Das unabhängige Magazin für Spielekulturgamestudies.orgSerie "Arcane" (basierend auf League of Legends, Netflix)Everybody’s Gone to the Rapture (Musik von Jessica Curry)Dear Esther (Musik von Jessica Curry)Assassin’s Creed Origins (Musik von Sarah Schachner) Borderlands (Musik von Winifred Phillips)Kingdom Hearts (Musik von Yōko Shimomura)Gargoyle's Quest: Ghosts 'n Goblins (Musik von Yōko Shimomura und Harumi Fujita)Castlevania: Symphony of the Night (Musik von Michiru Yamane)Donkey Konga (Musik u.a. von Junko Ozawa)The Tower of Druaga (Musik von Junko Ozawa)https://www.atariwomen.orgWIRED-Artikel mit Podcastfolge von Dia Lacina zum Thema „The Women who invented video game music“Wir danken Almut Schwacke für unser Intro und Julius Herold für seine Unterstützung beim Cover.Science S*heroes kontaktieren? Geht am besten über Twitter unter @ScienceSheroes oder per Mail an sciencesheroes@gmail.com.