Haus am Dom - Der Podcast

Haus am Dom

Das Haus am Dom ist ein Bildungs-, Kultur- und Tagungszentrum des Bistums Limburg in Frankfurt am Main. Es versteht sich als Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft und als Drehscheibe des städtischen und gesellschaftlichen Diskurses. Eröffnet wurde das Haus am Dom am 14. Januar 2007 durch Bischof Franz Kamphaus. Seither führen hier Gesprächsrunden und Akademietagungen zu aktuellen gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Themen Menschen zusammen. Es ist auch Podium für das Aktuelle Forum des Domkreises Kirche und Wissenschaft, zentraler Veranstaltungsort der Frankfurter katholischen Gemeinden und attraktiver Tagungsort für nichtkirchliche Gruppen und Institutionen. Ausstellungsräume des Museums für Moderne Kunst, der MMK-Zollsaal, und des Dommuseums, das so genannte Sakristeum, ergänzen das Angebot. Untergebracht ist das Zentrum im ehemaligen Hauptzollamt der Stadt in der Frankfurter Altstadt und in direkter Nachbarschaft zum Kaiserdom St. Bartholomäus. read less
EducationEducation

Episodes

„Zerstören – Die Dinge. Die Sprache. Die Seelen.“ - SCIVIAS-Literaturpreisverleihung 2023
Oct 12 2023
„Zerstören – Die Dinge. Die Sprache. Die Seelen.“ - SCIVIAS-Literaturpreisverleihung 2023
Das diesjährige Thema „Zerstören – Die Dinge. Die Sprache. Die Seelen.“ ist eine Reaktion auf den russischen Angriffskrieg. Dies machten gleich eingangs die Organisatorinnen des Preises, Dr. Lisa Straßberger, Studienleiterin für Literatur bei der Katholischen Akademie Rabanus Maurus (KARM) und Dr. Friederike Lanz, Studienleiterin für kulturelle Bildung bei der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB), deutlich. Angesichts der bestürzenden und schmerzhaften Eindrücke des Krieges passte die Jury die Ausschreibung entsprechend an, nachdem ursprünglich eine andere Überschrift erdacht worden war. Die zum Thema „Zerstören“ mehr als 320 eingesendeten Texte handeln von den Verletzungen, die wir uns gegenseitig zufügen und von den damit verbundenen Schmerzen. Die Preisträgerinnen: Sarah Roguschke, geboren 1987 im Ruhrgebiet, beschreibt sich selbst als Weltenbummlerin, die sich in den USA, auf Bali, in Marokko, Japan oder in Mexiko mit Inspiration aufgeladen hat. 2022 gewann sie den Hauptpreis für Prosa beim Hildesheimer Literaturwettbewerb, außerdem erschien 2022 ein Text von ihr im Zeitlichkeiten-Magazin. Sarah Roguschke ist bei einer Literaturagentur unter Vertrag. Cornelia Manikowsky, geboren 1961 in Hamburg, studierte Literaturwissenschaft, Geschichte und Psychologie in Hamburg. Sie arbeitete in einem DFG-Forschungsvorhaben zur Geschichte der Geographie, als Lehrbeauftragte für Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg und als freie Seminarleiterin für Literatur, Geschichte und Kreatives Schreiben. Seit 1988 veröffentlicht sie in Anthologien, Zeitungen, Zeitschriften und Literaturzeitschriften. Übersetzungen ihrer Arbeiten gibt es ins Französische (Passage & Co, Marseille) und Koreanische (Hommage, Seoul). Für ihre Arbeiten erhielt sie mehrere Preise und Stipendien. Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.  Hintergrund: Der SCIVIAS-Literaturpreis ist als einziger katholischer Literaturpreis in Deutschland eine bedeutende Auszeichnung in der Literaturszene und hat sich als Plattform für Schreibende sowie aufstrebende Nachwuchstalente etabliert. In diesem Jahr wurde er bereits zum dritten Mal vergeben. Der alle zwei Jahre stattfindende Wettbewerb zeichnet herausragende literarische Werke aus und würdigt das Schaffen talentierter Autorinnen und Autoren. Initiatoren des Literaturpreises im Bistum Limburg sind die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) und die Katholische Akademie Rabanus Maurus (KARM). In diesem Jahr fand zudem erstmalig eine Schreibwerkstatt für junge Autorinnen und Autoren statt. Eine Anthologie versammelt die 18 besten Einsendungen zum SCIVIAS-Literaturpreis 2023. „Es sind Geschichten, die der Sinnlosigkeit, Ungerechtigkeit, Gnadenlosigkeit und dem Chaos ins Auge blicken“, heißt es dort. Erschienen ist der Band bei Herder (ISBN 978-3-451-03411-4). Die diesjährige Jury: Carolin Callies, Paul-Henry Campbell, Dr. Friederike Lanz, Robert Prosser und Dr. Lisa Straßberger.