Neue Gründerzeit Nordrhein-Westfalen #NeueGründerzeit

Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Ihr habt noch nicht den Mut die Festanstellung aufzugeben, um den Schritt in die Gründung zu gehen? Hier findet Ihr Gründe, warum das doch eine gute Idee wäre. Wer sich in Nordrhein-Westfalen selbstständig machen und ein Start-up gründen will, der braucht den #NeueGründerzeit-Podcast des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE). Das Moderations-Duo Ann-Christin Schmitt-Rogalla und Fabio Gressies spricht mit Gründenden aus NRW und erzählt inspirierende Geschichte, spart aber auch Herausforderungen bei der Gründung nicht aus. Auch Unternehmenscoaches, Acceleratoren und Mitarbeitende in der Beratung, z. B. bei den Startercentern NRW kommen zu Wort.

Folge 16: „Was würdest du mit 140 Tonnen zu stark geröstetem Kaffee machen?“
14-12-2021
Folge 16: „Was würdest du mit 140 Tonnen zu stark geröstetem Kaffee machen?“
Der Zeitpunkt sei nie perfekt für die Gründung eines Start-ups – und dennoch solle man es in jedem Fall wagen, das sagt Marina Billinger. Sie ist die Gründerin von Leroma. Und das wiederum steht für Lebensmittel-Rohstoff-Markt. Damit ist fast gesagt, was das Düsseldorfer Startup bietet: nämlich eine Plattform mit einer Rohstoffsuche und einer Überschussbörse. Mit ihrem Unternehmen möchte Marina Billinger ein Zeichen gegen die Verschwendung von Rohstoffen, insbesondere von Lebensmitteln, setzen. Unternehmen hilft sie so einerseits Rohstoffe schneller und in lokalerer Nähe zu finden, aber auch überschüssige Produkte zu veräußern, ohne sie wegzuwerfen. Mit Hilfe ihrer digitalen Plattform und einfachen Suche-Funktion lassen sich Rohstoffe binnen von Minuten und nicht wie herkömmlich in monatlicher Recherche finden. Damit die Plattform von vielen Unternehmen genutzt wird, muss sie so einfach funktionieren wie ebay – sagt Marina Billinger. Ihr und ihrem Team sei es wichtig, dass nicht nur große Konzerne, sondern auch kleine Betriebe, Bäuerinnen und Bauern die Möglichkeit zur Partizipation haben und ihre Waren anbieten können. Wie sie es geschafft, als Betriebswirtin ein Unternehmen im IT-Bereich zu gründen, wo und wie man Unterstützung bei der Gründung und Finanzierung bekomme und welche Tipps alle Frauen und Männer, die eine Idee haben berücksichtigen sollten, verrät uns Marina Billinger in diesem Podcast.
Folge 8: novihum: „Wir machen Böden besser.“
27-04-2021
Folge 8: novihum: „Wir machen Böden besser.“
Laut einer Studie der Vereinten Nationen geben unsere Böden nur noch 60 Ernten her. Das bedeutet, dass nach 60 Jahren nichts mehr so ist, wie es heute ist. Diese erschreckenden Zahlen, aber auch das Thema Plastikmüll, haben den heutigen Geschäftsführer von Novihum, André Moreira, aufgeschreckt. Jedes Jahr gehe eine Fläche in der Größe seines Heimatlands Portugal für die Landwirtschaft verloren. Sein Plan: Dagegen muss man etwas tun. Und Novihum hat eine Lösung – zumindest für das Bodenproblem, indem die Firma ein Verfahren und Produkte bietet, wie man auf natürlicher Basis den Boden rekultivieren kann. Was in Sachsen begann, ist heute eine Erfolgsgeschichte in NRW: Novihum hat in Dortmund ideale Bedingungen sowohl finanziell als auch personell und in puncto Infrastruktur für die Gründung gefunden. Von NRW aus möchte das Unternehmen heute weltweit seine Böden-Produkte vermarkten und verkaufen – denn die Rohstoffe sind weltweit vorhanden. Mit Novihum setzt André Moreira damit nicht nur ein Zeichen in Richtung Nachhaltigkeit. Seine Familie steht voll und ganz hinter dem Papa, der in einem coolen Start-up arbeitet – auch, wenn es bedeutet, auf die Sicherheit eines Konzerns zu verzichten. Was sei aber schon sicher im Leben, sagt André Moreira. Für ihn ist nur sicher: Man muss Fehler machen und daraus lernen. Nur so entwickle man sich selbst und das Unternehmen weiter. Das gebe er heute bereits an seine Kinder weiter.