Im Oktober 2020 wurden gleich zwei Frauen mit dem Nobelpreis in Chemie geehrt. Die französische Genetikerin und Biochemikerin Emmanuelle Charpentier und die US-amerikanische Biochemikerin Jennifer Doudna erhielten den Preis für die Entwicklung einer Methode zur Erbgut-Veränderung. Sie entwickelten maßgeblich die Genschere CRISPR/Cas9. Für viele WissenschaftlerInnen und ZüchterInnen das Tor in die Zukunft, für andere Teufelswerk, das zu bekämpfen ist.
Vor diesem Hintergrund sprechen wir in Folge 3 unseres World of Farming Podcast darüber, welche Rolle Genome Editing und insbesondere die Genschere CRISPR/Cas für die Landwirtschaft der Zukunft spielt: Ab wann spricht man von einer gentechnischen Veränderung und welchen Einfluss haben Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf die künftige Regulierung von neuen Züchtungsmethoden?
Diese und weitere Fragen diskutieren wir mit unseren Gästen Laura Redzich und Dr. Hagen Duenbostel.
Redzich promoviert im Bereich molekulare Pflanzenbiologie im Exzellenzcluster CEPLAS an der Universität Düsseldorf und ist Vorständin bei ÖkoProg, Teil der Dialogplattform „Progressive Agrarwende“ und Mitglied bei Bündnis90/Die Grünen.
Duenbostel ist Vorstandssprecher der KWS und verantwortet die Bereiche Mais Nord- und Südamerika, Mais China, Strategie, Compliance sowie Governance & Risk Management.
Hinweis: Die Folge wurde im Juni dieses Jahres aufgenommen.