MC 140: Kritische Gedanken zum Glaubensbekenntnis

Movecast

26-05-2022 • 27 Min.


Das apostolische Glaubensbekenntnis hat eine lange Geschichte und verbindet bis heute Christen über die Zeit hinweg aus allen Konfessionen und Denominationen. Und so sinnvoll die Entstehung eines Glaubensbekenntnis im vierten Jahrhundert auch war, so mangelhaft und einseitig ist es auch. Die Wirkungsgeschichte des Glaubensbekenntnisses ist daher nicht unproblematisch und verstellt uns in so manchem den Blick auf das Leben Jesu, auf eine veränderte Deutung des Kreuzes und auch auf unser Verständnis vom Reich Gottes.

In diesem Movecast versuche ich die Einseitigkeiten aufzuzeigen und plädiere für ein Glaubensbekenntnis, dass das Leben Jesu mehr in den Blick nimmt. Hier hätten wir genug biblische Vorlagen.

Das Glaubensbekenntnis der evangelischen Kirche im Wortlaut:

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

Amen.

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